Der Duft von frittierten Pommes und Gegrilltem zog durch den nächtlichen Burger-Tempel in der Nähe vom Haltesteig vom Ber-Liner. Lena saß in der Nische aus rotem Kunstleder, die Zähne in ihren Cheeseburger mit extra Ketchup versenkt, als ihr Bruder Paul aufgeregt sein Tablet über die Pommes-Schale schob.
„Guck mal“, sagte er mit vollem Mund. „Wieder einer.“
Auf dem Display blinkte die Meldung einer Werkstattkette: „TauschDeinTriebwerk – Jetzt Termin sichern! Alle 250.000 km fabrikneuer Motor. Garantie bis 500.000 km.“

Draußen vor der riesigen Fensterfront rollte ein Sattelschlepper an die Ampel. Statt des üblichen Dieselgestanks hing eine seltsam süßliche Note in der Luft – Dimethyl-Ether. Die grünen Flüssiggas-Tanks an den Seiten des LKWs glänzten unter den Straßenlaternen.
„Die LKW-Fahrer schwören auf das Zeug“, sagte Lena und tunkte eine Pommes in den roten Berg auf ihrem Teller. „Billiger als Diesel und verbrennt sauberer.“
Paul zuckte die Achseln. „Klar. Aber stell dir vor, du kaufst ein Auto, fährst es exakt 250.000 Kilometer – und dann tauschst du den Motor aus. Wie neumodische Wegwerfgesellschaft.“

„Oder wie pragmatische Ingenieurskunst.“ Lena biss ab. „Die alten Motoren werden zerlegt, recycelt, neu gegossen. Kreislaufwirtschaft.“
Vor ihnen hielt ein grauer Kleinwagen. Aus dem Auspuff kam nichts als Wasserdampf. Der Fahrer stieg aus, warf einen Blick auf seinen Tacho – 249.987 km – und zückte sein Handy. Termin buchen.
Drinnen im Restaurant bestellte der nächste Gast: „Einen Hamburger mit Pommes. Aber das Ketchup extra, bitte.“
Der Mitarbeiter lächelte müde. Hinter ihm, an der Wand, hing ein Poster: „Ihr Auto verdient einen Neustart. Alle 250.000 km.“
Lena schob sich die letzte Pommes in den Mund. „Weißt du, was das Beste ist?“, fragte sie. „Diese Motoren halten ewig. Weil sie nie altern dürfen.“
Paul lachte. „Und wir? Was tauschen wir alle 250.000 Kilometer?“



„Den Job vielleicht“, sagte Lena und grinste. Sie zeigte auf die Straße, wo der nächste DME-LKW vorbeibrummte, leise und sauber wie ein Elektroauto, aber mit dem Drehmoment eines Vulkans.
Der Hamburger war alle. Die Pommes auch. Nur der Ketchup-Fleck auf Pauls Hemd blieb – ein kleiner, roter Meilenstein im großen Getriebe der Stadt.
Im obigen stammen sowohl Texte als auch Bilder aus Prompt-KI-Generierung.
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